Schwere Geburt in Grün

Nun hat der Eiertanz endlich ein Ende … mittlerweile hatte ja auch fast jeder denkende Mensch ein so angepieseltes Gesicht bekommen wie unser Hofkater, denn die Regierungsfindung in Irland stellte sich als Provinzposse dar.

Hatten erstmal alle klar gemacht, dass man nie und nimmer mit Sinn Fein, und auch nicht per Duldung durch die Kleinstparteien und „Unabhängigen“, blieb eigentlich neben Neuwahlen nur eine gangbare Möglichkeit – die Große Koalition von Fianna Fail (38 Sitze), Fine Gael (35 Sitze) und den Grünen (12 Sitze). Was ich ja schon Anfang Februar sagte. Und was jetzt auch eintrat, mit Ringelpietz auf dem Chefsessel, und mit einer überraschend großen Zustimmung der Basis. Vor allem bei den Grünen hatten ja einige Fundis dagegen gewettert, und auch einige Ewiggestrige bei FF und FG beschworen die Zeit des Bürgerkrieges als Gegenargument herauf.

Jetzt also hat man sich auf ein Regierungsprogramm und die Verteilung der Pfründe geeinigt, jetzt kann es an die Arbeit gehen.

Passenderweise wurden heute auch die Kirchen wieder geöffnet, die waren ja zeitweilig geschlossen. Heute morgen kollidierte ich dann auch folgerichtig fast mit den strenggläubigen Nachbarn, die sich nun wieder täglich zur Frühmesse schleppen dürfen. Dankgebet für die neue Regierung? Eher weniger, alles Saudumm und Gemurre!

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