Es kann nur besser werden?

Jahreswechsel. Zeit für kurze Reminiszenzen, gute Vorsätze und, meist vom Alkohol beflügelt, den heißen Schwur, dass das nächste Jahr ja nur besser werden kann. Aber mal ehrlich … wer glaubt denn jetzt gerade wirklich daran? Trotz Trump-Abwahl und Covid-19-Impfbeginn, von der Normalität sind wir doch noch weit entfernt. In manchen Bereichen vielleicht zu weit, um das Ruder nochmal um 180 Grad rumreißen zu können.

Also werden wir hier am Ende der Welt keine grossen Pläne für 2021 machen – echt nicht. Runder Geburtstag hin, Fernweh her, Realismus ans Ruder.

Oder doch Pläne? Denn nach dem Heckenmord durch die Profis ist die Nutzung unseres Brachlandes geplant, nicht in vollem John-Seymour-Modus, sondern einfach mit ein paar Obstbäumen, eventuell einem abgesenkten Gewächshaus, und so weiter. Auch am Haus werden wir werkeln, da soll noch ein „Wintergarten“ hin (auch ein Gewächshaus, aber eben direkt an der Außenmauer, wenn auch nur von außen zugänglich), hier vielleicht ein kleine Zen-Garten mit Teehaus und murmelndem Bächlein, dorten eine Kräuterspirale und eine hydroponische Erdbeerplantage.

Allen gemeinsam? Sie sind alle auf unserem Grund und Boden, und werden von den Ausgaben und von der Zeit wohl die Ausflüge und Reisen an Wochenenden und an Urlaubstagen ersetzen. Denn wegfahren … ja, das schminken wir uns bis auf Weiteres komplett ab. Home, Sweet Downlock Home.

In diesem Sinne … guten Rutsch!

PS: Meinen „guten Rutsch“ hatte ich heute morgen schon, es war nach Schnee und Frost doch recht glatt. So geht das Jahr dann wintrig zu Ende. Auch nett. Der Ofen bullert. Wir hören im nächsten Jahr wieder voneinander …