Die Hare-Krishna-Insel nebenan …

In Cavan haben wir ein buddhistisches Zentrum, und im benachbarten Fermanagh unterhält die ISKCON (International Society for Krishna Consciousness, kurz meist „die Hare Krishnas“ genannt) auf der Insel Inis Rath einen Tempel. Ein ehemaliges Jagdhaus, mit einem herrlichen Außengelände drumherum, teilweise parkähnlich, teilweise leicht verwildert.

Ein Ziel für Jeden? Theoretisch schon, man kann einfach mal vorbeischauen und wird sehr freundlich Willkommen geheißen. Dabei sollte man allerdings die Philosophie der ISKCON respektieren, was eigentlich klar ist, man raucht ja auch nicht in der Kirche. Und keine Angst, man wird nicht missionarisch behandelt … interessierte Fragen und interessante Gespräche sind eher die Regel. Für einen schnellen Besuch ohne eigenes Boot allerdings ist die Insel ungeeignet, die Fähre verkehrt nicht sehr häufig.

Skurriles am Rande … als wir unseren strenggläubigen Nachbarn von einem Besuch auf der Insel und dem leckeren Essen dort (es war ein Festtag) erzählten, fragte Sohnemann, warum die Hare Krishnas kein Fleisch essen. Ich versuchte das mit Karma und so etwas zu erklären, er lachte: „How stupid!“ Da kochte selbst mir agnostischem Taoisten die Suppe über: „So, you just came from church, where supposedly you partook in the real flesh and blood of Jesus? Some people would call that belief stupid!“ Das Verhältnis kühlte merklich ab …

PS: Die früher auf Inis Rath selbst angebotenen Kurse werden mittlerweile auf dem Festland, aber in unmittelbarer Nähe angeboten – Infos unter Lake Isle Retreats.

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